
Qualität beginnt beim Rohstoff
Die Qualität der SPALL’S Chips beginnt bereits beim Anbau. Ernte, Auswahl und die Beschaffenheit der Süßkartoffeln bilden die Grundlage für den extra-dünnen Schnitt und die charakteristische Textur.
LANGE TRADITION IN PORTUGAL
Die Süßkartoffel
Die Süßkartoffel zeichnet sich durch ihre natürliche Süße, unterschiedliche Farbnuancen und eine große geschmackliche Vielfalt aus. Je nach Sorte unterscheiden sich Aroma, Farbe und Textur deutlich voneinander.
Gerade diese Vielfalt macht sie zur Grundlage für einen Snack mit eigenständigem Charakter.

TRADITIONELLE SORTEN
Beauregard, Lira & Purple

BETA-CAROTIN
Beauregard
Die orangefarbene Süßkartoffel Beauregard zeichnet sich durch ihren besonders hohen Gehalt an Beta-Carotin aus, einer Vorstufe von Vitamin A. Ihre intensive Farbe weist zugleich auf einen hohen Anteil natürlicher Carotinoide hin. Ergänzt wird ihr Nährstoffprofil durch Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C. Geschmacklich ist sie angenehm süß und eher weich und saftig in der Textur.
SÜSSKARTOFFEL AUS ALJEZUR
Lira
Die traditionelle Lira-Süßkartoffel aus Aljezur besitzt gelbes Fruchtfleisch und zeichnet sich durch einen vergleichsweise hohen Trockenmassegehalt aus. Sie liefert Ballaststoffe sowie relevante Mengen an Kalium, Calcium, Magnesium, Vitamin C und Vitamin E. Im Vergleich zur orangefarbenen Sorte enthält sie weniger Beta-Carotin, dafür ein ausgewogenes Nährstoffprofil und natürliche Polyphenole. Typisch für Lira sind ihre feste Struktur und ihr ausgeprägt süßer Geschmack.


ANTHOCYANEN
Purple
Die violette Süßkartoffel verdankt ihre kräftige Farbe einem hohen Gehalt an Anthocyanen, natürlichen Pflanzenfarbstoffen aus der Gruppe der Polyphenole. Untersuchungen zeigen für violette Sorten besonders hohe Polyphenolwerte und eine entsprechend hohe antioxidative Kapazität. Dazu kommen Ballaststoffe, Kalium und weitere Mikronährstoffe. Ihr Geschmack ist etwas kräftiger und weniger süß als bei orangefarbenen Sorten.

Vom Feld zur Qualität
An der westlichen Costa Vicentina rund um Aljezur hat der Süßkartoffelanbau lange Tradition. Klima und Böden machen die Region zum Zentrum des portugiesischen Süßkartoffelanbaus.
GLOBAL G.A.P.-ZERTIFIZIERT
Vom Feld zur Qualität

Die Purple- und Murasaki-Süßkartoffeln für SPALL’S werden von Atlantic Sun Farm geliefert. Der Produzent ist GlobalG.A.P.-zertifiziert und arbeitet innerhalb eines Systems für gute landwirtschaftliche Praxis und Rückverfolgbarkeit.
Die Qualität des fertigen Chips beginnt bereits beim Rohstoff. Anbau, Ernte, Handhabung und Lagerung beeinflussen Festigkeit, Struktur, Farbe und Geschmack der Süßkartoffeln. Diese Eigenschaften sind entscheidend für die weitere Verarbeitung.
Extra-dünn geschnitten
Eine der charakteristischen Eigenschaften von SPALL’S ist der extra-dünne Schnitt. Dafür ist eine Rohware mit geeigneter Festigkeit und gleichmäßiger Struktur erforderlich.
Die besonders dünnen Scheiben reagieren empfindlicher auf Hitze und erfordern deshalb eine sorgfältig kontrollierte Frittiertemperatur sowie eine kurze Hitzeeinwirkung. Das Ergebnis ist eine leichte, feine und knusprige Textur.

GENUSSMOMENTE MIT SPALL´S
Was passt zu Spall´s Süßkartoffel-Chips
SPALL’S Sweet Potato Chips lassen sich nicht nur als klassischer Snack genießen. Durch die feine Süße der Süßkartoffel und die knusprige Struktur eignen sie sich auch als Begleiter zu Getränken und mediterranen Speisen.


WAS SIE SCHON IMMER ÜBER SÜSSKARTOFFEL WISSEN WOLLTEN
11 Fakten über die Süßkartoffel
Die Süßkartoffel ist die Grundlage unserer Spall’s Chips. Doch was steckt eigentlich hinter Ipomoea batatas? Elf Fakten über eine Kulturpflanze mit langer Geschichte, erstaunlicher Sortenvielfalt und einer besonderen Verbindung zum Südwesten Portugals.
1
Eigentlich gar keine Kartoffel
Auch wenn ihr Name etwas anderes vermuten lässt: Die Süßkartoffel ist botanisch nicht mit der klassischen Kartoffel verwandt.
Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas) gehört zur Familie der Windengewächse, die Kartoffel (Solanum tuberosum) dagegen zu den Nachtschattengewächsen. Auch der essbare Pflanzenteil unterscheidet sich: Bei der Süßkartoffel handelt es sich um eine verdickte Speicherwurzel, bei der Kartoffel um eine Sprossknolle. [1, 2]

2
Seit mehr als 5.000 Jahren kultiviert
Auch wenn ihr Name etwas anderes vermuten lässt: Die Die Süßkartoffel gehört zu den alten Kulturpflanzen der Menschheit. Nach Angaben des International Potato Center wurde sie bereits vor mehr als 5.000 Jahren in Lateinamerika domestiziert.
Von dort verbreitete sie sich über andere Kontinente und wurde in zahlreichen tropischen, subtropischen und warm-gemäßigten Regionen heimisch. [2]

3
Eine Nahrungspflanze von weltweiter Bedeutung
Heute zählt die Süßkartoffel zu den bedeutenden Nahrungspflanzen der Welt. Besonders wichtig ist sie in Teilen Afrikas, Asiens und im pazifischen Raum.
Ein Grund dafür ist ihre Vielseitigkeit: Je nach Sorte, Klima und Anbaugebiet unterscheiden sich Ertrag, Stärkegehalt, Geschmack, Textur und Verwendung zum Teil erheblich. [2]

4
Süßkartoffel ist nicht gleich Süßkartoffel
Weiß, cremefarben, gelb, orange oder intensiv violett – kaum ein anderes Wurzelgemüse zeigt eine vergleichbare Farbvielfalt.
Dabei unterscheiden sich nicht nur Schale und Fruchtfleisch. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Süßkartoffelsorten mit unterschiedlichen Fleischfarben auch deutlich unterschiedliche Profile ihrer natürlichen Pflanzenstoffe besitzen. [3, 4]

5
Orange kommt von Carotinoiden
Bei orangefleischigen Süßkartoffeln spielen Carotinoide eine wichtige Rolle für die charakteristische Farbe.
Vergleichende Untersuchungen verschiedener weißer, orangefarbener und violetter Sorten zeigen bei orangefleischigen Süßkartoffeln deutlich höhere Carotinoidgehalte. Besonders β-Carotin ist dabei ein bestimmender Bestandteil. [3, 4]
Die kräftige Farbe unserer orangefarbenen Süßkartoffeln entsteht also nicht erst bei der Verarbeitung – sie steckt bereits im Rohstoff.

6
Violett kommt von Anthocyanen
Für das intensive Violett bestimmter Süßkartoffelsorten sind vor allem Anthocyane verantwortlich. Sie gehören zu den natürlichen Pflanzenpigmenten und kommen auch in vielen roten, blauen und violetten Obst- und Gemüsesorten vor.
Untersuchungen verschiedener Süßkartoffelsorten zeigen besonders hohe Anthocyangehalte bei violettfleischigen Sorten. Gleichzeitig unterscheiden sich Zusammensetzung und Konzentration dieser Pflanzenstoffe teilweise erheblich zwischen den einzelnen Sorten. [3, 4]
Deshalb sieht eine violette Süßkartoffel nicht einfach nur anders aus – sie besitzt auch ein anderes natürliches Pflanzenstoffprofil als eine orangefarbene Sorte.

7
Die Sorte entscheidet über Geschmack und Textur
Farbe ist nur eines der Merkmale, durch die sich Süßkartoffelsorten unterscheiden.
Untersuchungen verschiedener Sorten zeigen deutliche Unterschiede bei Trockenmasse, Stärke, natürlichen Zuckern und Pflanzenpigmenten. Diese Unterschiede beeinflussen auch Konsistenz, Süße und Verarbeitungseigenschaften. [4, 5]
Für Chips ist die Auswahl der geeigneten Sorte deshalb entscheidend: Nicht jede Süßkartoffel verhält sich beim Schneiden und Frittieren gleich und nicht jede entwickelt dieselbe Textur oder dasselbe Geschmacksprofil.
Wichtig ist deshalb die Unterscheidung zwischen Rohstoff und fertigem Produkt: Für die ernährungsphysiologischen Angaben unserer Spall’s Süßkartoffel-Chips gelten ausschließlich die Nährwertangaben des jeweiligen fertigen Produktes.

8
Manche Süßkartoffeln schmecken sogar roh
Im Gegensatz zur klassischen Kartoffel können geeignete Süßkartoffelsorten auch roh verzehrt werden.
Wie groß die Unterschiede zwischen den Sorten sind, zeigt eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2023: Dabei wurden 81 Süßkartoffelsorten hinsichtlich ihrer Eignung für den Rohverzehr untersucht. Entscheidende Unterschiede zeigten sich unter anderem bei Härte, Feuchtigkeit sowie Glucose-, Fructose-, Stärke- und Cellulosegehalt. [7]
Je nach Sorte kann eine rohe Süßkartoffel daher knackig, saftig und unterschiedlich süß schmecken.

9
Was steckt in einer rohen Süßkartoffel?
Rohe Süßkartoffeln bestehen überwiegend aus Wasser und Kohlenhydraten. Sie enthalten außerdem unter anderem Ballaststoffe, Kalium sowie verschiedene Vitamine und weitere natürliche Pflanzenbestandteile. [6]
Die genaue Zusammensetzung ist jedoch keine feste Größe. Sorte, Boden, Klima, Reifegrad, Lagerung und Zubereitung können die Werte beeinflussen.

10
Im Südwesten Portugals hat die Süßkartoffel Tradition
Eine besondere Verbindung zur Süßkartoffel besitzt die portugiesische Atlantikküste rund um Aljezur und Odemira.
Wie eng der Anbau mit dieser Region verbunden ist, zeigt die von der Europäischen Union geschützte geografische Angabe „Batata doce de Aljezur“. Das festgelegte Anbaugebiet umfasst den Kreis Aljezur sowie mehrere Gemeinden im Kreis Odemira. Die geschützte Bezeichnung selbst gilt ausdrücklich für die traditionelle Sorte Lira und für Erzeugnisse, die die vorgeschriebenen Herkunfts- und Produktionsbedingungen erfüllen. [8]
Das EU-Dokument beschreibt neben den besonderen sandigen Böden auch das stark vom Atlantik geprägte Klima und die lange Erfahrung der Region im Süßkartoffelanbau.
Genau in diesem Teil Portugals liegt auch die Herkunft der Süßkartoffeln, aus denen unsere Spall’s Chips entstehen.

11
Nicht nur die Wurzel ist essbar
Bei der Süßkartoffel wird nicht nur die Speicherwurzel genutzt. Auch die jungen Blätter und Triebspitzen können als Gemüse gegessen werden und gehören in verschiedenen Ländern Asiens, Afrikas und des pazifischen Raums zur traditionellen Küche.
Untersuchungen an unterschiedlichen Süßkartoffelsorten zeigen, dass die Blätter unter anderem Ballaststoffe, Mineralstoffe und Polyphenole enthalten. Eine Studie an Blättern von 40 Sorten untersuchte beispielsweise deren Nährstoffzusammensetzung und bestätigte ihre Verwendung als Blattgemüse.
Je nach Küche werden die jungen Blätter ähnlich wie Spinat zubereitet – beispielsweise gedünstet, gekocht oder kurz angebraten.

Quellen & weiterführende Informationen
Wir möchten unsere Informationen nachvollziehbar machen. Die folgenden wissenschaftlichen und institutionellen Quellen bilden die Grundlage der oben dargestellten Fakten.
[1] Royal Botanic Gardens, Kew – Plants of the World Online
Botanische Einordnung von Ipomoea batatas, Familie Convolvulaceae, Abgrenzung zur Kartoffel. Kew Science – Ipomoea batatas
[2] International Potato Center (CIP) – Sweetpotato
Informationen zu Domestizierung, weltweiter Bedeutung, Pflanzenfamilie, Speicherwurzel und Farbvielfalt. International Potato Center – Sweetpotato
[3] Kim et al. – Comparative analysis of phytochemicals and polar metabolites from colored sweet potato tubers
Primärstudie zum Vergleich von weiß-, orange- und violettfleischigen Süßkartoffeln sowie deren Carotinoid-, Anthocyan- und weiteren Pflanzenstoffprofilen.
Food Research International / Applied Biological Chemistry, 2018.
Originalpublikation – PubMed
[4] Teow et al. – Antioxidant activities, phenolic and β-carotene contents of sweet potato genotypes with varying flesh colours
Primärstudie an 19 Süßkartoffel-Genotypen mit weißem, cremefarbenem, gelbem, orangefarbenem und violettem Fruchtfleisch.
Food Chemistry, DOI 10.1016/j.foodchem.2006.09.033.
Originalpublikation – Food Chemistry
[5] Sustainable sweetpotato production in the United States: Current status, challenges, and opportunities
Vergleich von Zusammensetzung und Eigenschaften verschiedener Süßkartoffelsorten, darunter Trockenmasse, Stärke, Zucker und β-Carotin.
Agronomy Journal. Originalpublikation – Agronomy Journal
[5] Sustainable sweetpotato production in the United States: Current status, challenges, and opportunities
Vergleich von Zusammensetzung und Eigenschaften verschiedener Süßkartoffelsorten, darunter Trockenmasse, Stärke, Zucker und β-Carotin.
Agronomy Journal.
Originalpublikation – Agronomy Journal
[6] U.S. Department of Agriculture – FoodData Central
Referenzdaten zur Zusammensetzung roher, unverarbeiteter Süßkartoffeln.
USDA FoodData Central – Sweet potato, raw, unprepared
[7] Xu et al. – Comprehensive Evaluation of Raw Eating Quality in 81 Sweet Potato Varieties
Primärstudie zur Eignung verschiedener Süßkartoffelsorten für den Rohverzehr und zu Unterschieden bei Textur, Feuchtigkeit, Zucker, Stärke und Cellulose.
Foods 2023, 12, 261. DOI 10.3390/foods12020261.
Originalpublikation – Foods
[8] Europäische Union – „Batata doce de Aljezur“
Offizielle Produktspezifikation zur geografischen Herkunft, Sorte Lira, Anbaugebiet und den natürlichen Bedingungen der Region Aljezur/Odemira.
EUR-Lex – Batata doce de Aljezur
[9] Sun et al. – Sweet potato (Ipomoea batatas L.) leaves as nutritional and functional foods
Primärstudie zur Zusammensetzung der Blätter von 40 Süßkartoffelsorten und ihrer Verwendung als Blattgemüse.
Food Chemistry, 2014, Vol. 156, S. 380–389. DOI: 10.1016/j.foodchem.2014.01.079.
Originalpublikation – Food Chemistry
